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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Start in die Hobbywachtelhaltung
#1BeitragVerfasst: 1. Feb 2015 06:17 

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Liebe Forumsteilnehmer,

ich habe schon das Internet durchforstet, was es alles so über Wachteln zu wissen gilt. Ich muss dazu sagen ich hatte noch nie Wachteln. Wir halten drei Hühner und jede Menge Kaninchen.

Wachteln kenne ich bisher nur als Fleisch und die Eier.

Mein Wunschgedanke:
Ich möchte so 4-5 Wachteln halten. Am liebsten sollten sie selber brüten. Die Jungen werden gemästet und verspeist und die Eier ebenfalls.


Allerdings habe ich schon gelesen, dass es so gut wie keiner mit Naturbrut macht.
Warum?

Welche Rasse sollte ich für meinen Wunsch nehmen?

Vergesellschaftung mit Hühnern kann man ausschließen oder?

Ich hätte einen Anbau an meinen Hühnerstall und -gehege geplant.
Größe: 3m x 2m x 2m (LBH)
Muss ich das Gehege oben mit Netz dicht machen?

Auf Stelzen sollte darin ein Stall mit Sandkasten, Einstreu, Legeplatz, Tränke- und Futterplatz sein.
Größe 1m x 0,8m x 0,8m (LBH)


Bitte um eure zahlreichen Antworten wo meine Gedanke völlig in die falsche Richtung laufen und um eure Ratschläge.
Danke!

Ich werde die Wachteln frühestens im Frühjahr/Frühsommer kaufen. Zuerst werde ich mich umfassend informieren.

LG Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#2BeitragVerfasst: 1. Feb 2015 10:19 
Henne
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Vergesellschaftung mit Hühnern kannst du ausschließen, nur ein Netz drüber wird nicht reichen. Wachteln müssen gut gesichert werden. Haus auf Stelzen werden sie wahrscheinlich nicht annehmen, da sie nicht immer Treppen annehmen.

Ob man sie in 10 Wochen mästen kann weiß ich nicht.
Naturbrut ist leider fast weggezüchtet.
Wenn du die mästest werden sie weniger Eier legen, da zu fett ;)

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lg Claudia

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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#3BeitragVerfasst: 1. Feb 2015 10:23 
Leithenne
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Hallo Jürgen und herzlich willkommen.

Ja, ein Denkfehler ist noch dabei: Wasser und Futter müssen immer erreichbar sein und es ist nicht sicher, dass alle Wachteln sicher Rampen hoch und runter laufen. Der Innenstall auf Stelzen ist also ein gewagtes Unterfangen und kann schief gehen. Wasser und Futter müssen auf jeden Fall auf den Boden.

Wenn Du mehrere Tiere willst und sie essen bzw. die Eier essen, sind es Japanische Legewachteln.

Von der Zusammenführung mit Hühnern rate ich ab, die sind doch deutlich größer. Außerdem kommen die raus und Wachteln dagegen müssen in alle Richtungen gesichert sein. Sie können aufflattern und ein wenig fliegen. Nicht sehr zielgerichtet - darum kommen sie auch selten zurück, wenn sie mal abgehauen sind.

Oben zumachen mit einem Netz reicht nicht aus. Der gesamte Stall muss mardersicher sein. Mit Wachteln lockst Du Dir ratten udn Mausweisel an, die Du vorher noch gar nicht hattest.

Selber brüten können sie zwar manchmal, aber das ist Glücksache. Wenn Du ihnen viel Platz und Rückzugsmöglichkeiten gibst, kann es klappen. Es ist aber schon eher selten.

@ Ivy: Mästen doch nur die Hähne und die kann man gut mit 8-9 Wochen schlachten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#4BeitragVerfasst: 1. Feb 2015 10:24 
Leithenne
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edit: Ratten und Mauswiesel (= kleine Marder, so klein wie eine Maus)

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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#5BeitragVerfasst: 1. Feb 2015 12:15 
Zuchthenne
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Hallo Jürgen und ein Willkommen im Forum

Eventuell wäre dann doch ein Brüter sinnvoll; auf Jahre gesehen hast du ihn ja dann schnell wieder "Verrechnet" durch mehr Küken die du ja dann später Verspeisen möchtest und vielleicht ist ja auch mal etwas Wunderschönes dabei, was du dann Verkaufen könntest :1244:

die Anderen Fragen sind schon ja mehr oder weniger beantwortet
bei der Fläche würde ich persönlich mindestens 5 - 6 Hennen auf den Hahn halten, damit sie nicht so gestresst sind
und der Hahn nicht immer die gleiche nervt :angst1:

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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#6BeitragVerfasst: 2. Feb 2015 19:05 

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Danke sehr für die raschen Antworten und dass ihr mir gleich die Augen geöffnet habt.

Wie lang, breit, hoch soll der Stall sein für rd. 5 Wachteln?

Wenn ich nicht brüten kann/will, brauche ich dann überhaupt einen Hahn?

Bei den japanischen Legewachteln gibt es verschiedene Größen. Soll ich die mittlere nehmen wenn ich Eier und Fleisch will?

LG
Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#7BeitragVerfasst: 2. Feb 2015 19:24 
Zuchthenne
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Achleitner hat geschrieben:
Wenn ich nicht brüten kann/will, brauche ich dann überhaupt einen Hahn?

da gibt es unterschiedliche Ansichten zu
hier mal, was Meier´s Wachtelzucht dazu schreibt
Japanwachteln (Legewachteln Coturnix c.japonica)
Wachteln sind Gruppentiere die unter sich in einer strängen Rang und Hackordnung zusammen leben, man sollte Wachteln nicht einzeln halten.Bei größeren Außen Gehegen von mehr als 10qm und ausreichend Versteckmöglichkeit und Ausweichmöglichkeit können Gruppen bis zu 20 Tiere gehalten werden, eine Gruppe würde aus 3 Hähnen und 17 Hennen bestehen.
Die meisten Wachtel werden aber in kleineren Gruppen von 5-6 Hennen und einem Hahn gehalten, womit man die Tiere auf einer kleineren Fläche von 2-3 qm noch Artgerecht halten kann.In diesem Verhältnis biete auch ich meine Wachtelstämme an und habe bisher nur positive Rückmeldungen von meiner Kundschaft erfahren.Immer wieder bekommen wir Anfragen wo nur nach Hennen ohne Hahn verlangt wird, ich kann von einer Haltung ohne Hahn nur dringend abraten.Warum ich das hier sage ist ja klar ich als Züchter möchte natürlich jede Menge Geld mit Hähnen machen bevor ich darauf sitzen bleibe. Diese Aussage ist natürlich totaler Unfug: Jeder Züchter hat einen Anteil von Hähnen pro Brut von ca. 40 % bis 60% manchmal auch mehr und da kommt es wirklich nicht darauf an ob es ein Hahn mehr oder weiniger ist auf dem man ja sitzen geblieben ist.

Viele Leute glauben das aber und auch in diversen Wachtel Foren wird das so beschrieben, es ist aber totaler Unsinn. Meine Tiere gebe ich deshalb auch nicht mehr an solche Leute ab, die ja auch alles besser wissen und wenn es dann zum große Blutbad kommt ist immer der Züchter schuld. Aber ich kann meine Aussage auch begründen und habe es schon oft genug wie im Pkt.2 beschrieben mit verschiedensten Farbschlägen erlebt.
1. Züchter verkaufen ihre Hähne weil es zu einer harmonischen Wachtelgruppe dazu gehört nicht um daraus mehr Gewinn zu machen.
2. Wachtelgruppen ohne Hahn haben weiterhin eine Hackordnung, jetzt kann sich wohl jeder vorstellen das dies nicht aus treten oder festhalten im Nackenbereich für eine Befruchtung erfolgt - ist ja kein Hahn da und eine Henne kennt diese Rituale nicht. Die untergeordneten Tiere werden von einer der Dominaten Hennen gehackt und diese hackt dann ganz gezielt und platziert auf Schädeldecke und in die Augen der untergeordneten Tiere, sobald das erste Blut fließt geht auch der Rest der Wachtelhennen auf das blutende und voller schmerz leidende Tier los. Das alles geht sehr sehr schnell vonstatten Abends noch im Stall und alles ist friedlich und am nächsten morgen sieht man das Unheil.
Sehr oft haben mich dann Leute gefragt und angerufen ob ich noch einen Hahn hätte und diesen in die Gruppe einsetzten könnte, habe das immer wieder mal versucht um zu helfen,
allerdings haben es meine Hähne nie überlebt....

klingt plausiebel, aber z.B. Wachtelhof Dittrich schreibt dazu:
Generell ist die Haltung von Hennen am unproblematischsten. Will ich nur jeden Tag ein Ei, sollte man auf jeden Fall nur diese Form wählen. Je nach Haltungsmöglichkeiten können die Tiere in einer oder mehreren Gruppen eingeteilt werden - je nach Unterbringungsmöglichkeit. Die Tiere sollten viel Platz zur Verfügung haben um sich aus dem Weg gehen zu können - dies gilt aber generell in einer artgerechten Haltung.
Wie oft behauptet, soll das Eierlegen durch die gemeinsame Haltung mit einem Hahn angeregt werden, jedoch kann ich das in keinem Fall bestätigen. Meine Hennen legten sogar mehr Eier, als kein Hahn integriert war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#8BeitragVerfasst: 2. Feb 2015 20:57 
Henne
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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#9BeitragVerfasst: 3. Feb 2015 06:16 

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Hoernchen61 hat geschrieben:
und wenn es dann zum große Blutbad kommt ist immer der Züchter schuld. Aber ich kann meine Aussage auch begründen und habe es schon oft genug wie im Pkt.2 beschrieben mit verschiedensten Farbschlägen erlebt.
1. Züchter verkaufen ihre Hähne weil es zu einer harmonischen Wachtelgruppe dazu gehört nicht um daraus mehr Gewinn zu machen.
2. Wachtelgruppen ohne Hahn haben weiterhin eine Hackordnung, jetzt kann sich wohl jeder vorstellen das dies nicht aus treten oder festhalten im Nackenbereich für eine Befruchtung erfolgt - ist ja kein Hahn da und eine Henne kennt diese Rituale nicht. Die untergeordneten Tiere werden von einer der Dominaten Hennen gehackt und diese hackt dann ganz gezielt und platziert auf Schädeldecke und in die Augen der untergeordneten Tiere, sobald das erste Blut fließt geht auch der Rest der Wachtelhennen auf das blutende und voller schmerz leidende Tier los. Das alles geht sehr sehr schnell vonstatten Abends noch im Stall und alles ist friedlich und am nächsten morgen sieht man das Unheil.
Sehr oft haben mich dann Leute gefragt und angerufen ob ich noch einen Hahn hätte und diesen in die Gruppe einsetzten könnte, habe das immer wieder mal versucht um zu helfen,
allerdings haben es meine Hähne nie überlebt....


Ehrlich gesagt, hört sich für mich das alles sehr kompliziert an und eher so als sollte ich die Finger von Wachteln lassen. Ich hatte die Tiere schon "sozialer" eingestuft!
Also mit Hahn weniger Blutbad, außer der Hahn passt nicht, dann ist der gleich tot...


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 Betreff des Beitrags: Re: Start in die Hobbywachtelhaltung
#10BeitragVerfasst: 3. Feb 2015 06:50 
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neeeee, ganz einfache Haltung
und ich glaube, 95% denen es nur um Eier und eventuell Fleisch geht, lassen den Hahn weg
und es ist macht Spaß, ihnen zuzuschauen und auch wenn sie dann zu einem kommen, wenn man ihnen das Futter und eventuell Leckereien bringt, macht die Pflegearbeit wieder weg :klasse_gemacht:

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