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 Betreff des Beitrags: Neuere Forschung (2012): Bruteier + L-Ascorbinsäure
#1BeitragVerfasst: 30. Mai 2017 09:42 

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Hallo,

ich habe hier eine etwas spezielle Frage. Hat hier jemand schon einmal die Bruteier mit L-Ascorbinsäure (Vitamin C) behandelt? In der Forschung werden sowohl in ovo Injektionen, als auch die Immersion von Bruteiern in 4-8%iger Ascorbinsäurelösung positiv bewertet.

Im Endergebnis scheint die Ascorbinsäure die Schale der Wachteleier etwas poröser zu machen, was sich positiv auf den Gasaustausch und die Flexibilität der Eihaut auswirkt und zu deutlich besseren Schlupfraten führt. Darüber hinaus wirkt das Vitamin C als Antioxidans und mildert Hitzestress durch schwankende Bruttemperaturen ab. Außerdem wirkt sich das Vitamin C positiv auf die Schlupfrate, das Immunsystem und allgemeine Überleben der Küken aus.

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Da Vitamin C ja äußerst einfach zu bekommen ist und offenbar eine derart positive Wirkung hat wäre es doch sinnvoll einmal auszuprobieren, oder nicht?

P.S.: Ich übersetze gleich mal die Zusammenfassung des einen Artikels.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuere Forschung (2012): Bruteier + L-Ascorbinsäure
#2BeitragVerfasst: 30. Mai 2017 10:06 

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Wirkung der Behandlung von Wachteleiern mit Ascorbinsäure auf das Embryonalgewicht, Schlupfraten und die hämatologischen Parameter der Küken
Fakultät für Agrarwissenschaften, Abteilung Geflügel, Zagazig Universität, Zagazig, Ägypten

Zusammenfassung

360 Wachteleier wurden für dieses Experiment untersucht; die Eier wurden blind/zufällig in vier Kohorten, zu je 90 Eiern, eingeteilt. Eier der ersten Kohorte dienten als die Kontrollgruppe (unbehandelte Eier), während die anderen drei Kohorten folgendermaßen behandelt wurden:
2. Kohorte: Besprühen mit einer Lösung von 10g/l Ascorbinsäure zweimal täglich mit je 50ml/1000 Eier während der letzten 10 Tage Inkubationsdauer.

3. Kohorte: Einmaliges Eintauchen der Eier in eine Lösung von 4g/l Ascorbinsäure für 2 ½ Minuten vor Beginn der Inkubation.

4. Kohorte: Einmaliges Eintauchen der Eier in eine Lösung von 8g/l Ascorbinsäure für 2 ½ Minuten vor Beginn der Inkubation.
Das Embryonalgewicht am 15. Tag der Inkubation und das Geburtsgewicht beim Schlupf waren größer als der (unbehandelten) Eier der Kontroll/Vergleichsgruppe. […] Mit Ascorbinsäure behandelte Eier wiesen signifikant (P<0.05) längere Inkubationszeiten auf. Die Schlupfquote stieg in Bezug auf die Behandlung mit Ascorbinsäure. Die embryonale Sterblichkeit wies deutliche Unterschiede unter Behandlung mit Ascorbinsäure auf, am niedrigsten war sie in der 3. Kohorte (4g/l AS), am höchsten in der Kontrollgruppe.
Auch die Blutanalysen zeigten deutliche Unterschiede: der Hb (Hämoglobin)-Wert des Blutes; PCV% (Hämatokrit) und Anzahl der roten Blutkörperchen waren in der 3. Kohorte höher als in allen anderen Vergleichsgruppen. Auch die Zahl der Lymphozyten war in allen mit AS behandelten Eiern höher als in der Kontrollgruppe. […] Die Behandlung von Wachteleiern scheint somit eine gute Möglichkeit zu sein die Schlupfquoten, Hämatologie und Immunsystem der Küken zu verbessern.


Im Artikel selbst wird erwähnt, dass die Schlupfquote von 44% in der Kontrollgruppe auf 60% in der 4g/l AS-Gruppe anstieg, also doch einiges.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuere Forschung (2012): Bruteier + L-Ascorbinsäure
#3BeitragVerfasst: 30. Mai 2017 10:12 

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Und hier noch ein paar weitere Artikel, diese führten ensprechende Experimente aber an Hühnereiern aus:

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuere Forschung (2012): Bruteier + L-Ascorbinsäure
#4BeitragVerfasst: 30. Mai 2017 11:13 
Jungwachtel
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Das ist doch schon "ein alter Hut"?
Das mit Essig, Salzsäure & Co gearbeitet wird


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