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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#11BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 11:09 
Henne
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So, dann gebe ich hier auch nochmals meinen Senf dazu.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht was ihr für TÄ habt, meinem vetamt Amtsarzt traue ich auch nicht, der ist nicht darauf spezialisiert.
Ich kenne genügend vermehrer hier, die auch Wachtelkurse anbieten. Die Tierärzte meiden.
Dank diesen vermehrer habe ich mir die mareksche Krankheit und Mycoplasmen in den Stall geholt. Genau aus diesem Grund weil sie dachten das sie nicht unnötig Geld an die TÄ verschleudern wollen, da sie eh nur auf Profit aus sind.
Das ist auch der Grund warum mein TA keine 1000er Dosis kaufen kan um mir ne 100er Dosis abzukaufen. Er bleibt darauf sitzen weil hier nicht viele mit ihrem "Nutzvieh" zum TA gehen. Ich kenne selbst zwei Wachtelhalter die ihre Tiere nicht entwurmten nach der positiven Kotprobe. Weil sie eben dachten das sich diese wieder von selbst auflösen. Natürlich verkauften sie auch Wachteleier. Ein paar Monate später war dann die Überraschung gross als sie die Eier geöffnet haben. Weisse Fäden dekorierten das Eiklar. Die haben das letzte mal Wachteleier verkauft.
Das ist mit ein Grund warum ich nicht einfach in den Stall gehe und bete das wenn sie Parasiten haben, sie auch entwurmt werden. Ich esse die Eier und will gesunde Tiere haben. Wenn Endoparasiten nachgewiesen wurden, und man nichts dagegen unternimmt, dann kann es auch zu Kloakenvorfall/ Legedarmvorfall kommen. Und ganz ehrlich, dann sollen meine TÄ im Luxus leben, es sei ihnen gegönnt solange sie meine Tiere wieder hinbekommen wenn was ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#12BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 11:28 
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Also die Tierärztin hat zurückgerufen und gesagt, dass es von den Inhaltsstoffen und der Dosierung her möglich sei (vorausgesetzt ich bekomme es den Tieren eingeflößt), elegant sei diese Lösung aber nicht. Sie hat auch gesagt, dass es von Panacur was geeignetes gibt, sie würde aber Flubenol bevorzugen weil das langsamer wirkt und nicht zu Problemen führt, da bei einem starken Befall sonst viele Würmer auf einmal abgehen könnten. Und sie haben halt die Pasten da, von irgendwas auch Tabletten aber nichts Flüssiges :(
Sie hat vorgeschlagen, es mal bei einem Großtierarzt zu versuchen, die hätten vielleicht was passendes für Geflügel und würden mir eine Minidosis verkaufen. Sie selber bestellen sowas nicht, die werden das nicht los...
Einen Geflügelverein o.ä. kenne ich hier nicht. Ich kenne Privatleute mit Tauben und Hühnern, die frage ich mal. Aber so wie ich die einschätze, werden die noch nie im Leben nen Tierarzt gesehen haben...

ich gucke also mal weiter, ob ich etwas geeigneteres finde und werde notfalls auf Flubenol in Pastenform zurückgreifen. Als Dosierung sollte ich dann pro Wachtel ein knappes halbes kg veranschlagen.
Bei euch habe ich es so verstanden, dass es besser geeignete Mittel gibt, aber im Notfall (wenn nichts anderes zu beschaffen ist) nichts dagegen spricht das zu nehmen?

@ Ivy: Dr Kay Pieper?

@ Karnikel: das Panacur, das du gibst ist aber auch flüssig, oder? Das haben sie beim Tierarzt ja eben nicht sondern nur die Pasten für andere Tierarten... :-/


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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#13BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 12:35 
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Bertha und Frieda hat geschrieben:

Bei euch habe ich es so verstanden, dass es besser geeignete Mittel gibt, aber im Notfall (wenn nichts anderes zu beschaffen ist) nichts dagegen spricht das zu nehmen?


Falls ich damit auch gemeint bin - nein, wie ich schon schrieb, ich finde - genau wie Deine Tierärztin -, dass das Flubenol (Wirkstoff Flubendazol) am besten geeignet ist - selbst bei einer etwaigen kleinen Überdosis, wenn es schlecht zu dosieren ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#14BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 12:51 
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Liebes Karnikel, deshalb schrieb ich ja, mit Nutzgeflügel habe ich bisher keine Erfahrung.
Und ich weiß wohl, dass Zuchttiere um einiges empfindlicher sind als Wildtiere - eben durchs Züchten.
Doch wenn ich mir vorstelle, ich dürfte irgendwann doch fünf, sechs Hennela und an Gockeler halten, dann eben nur für mich und meine Familie. Verkaufen würd ich eh keine.
Und dann würde ich einfach, weil ich aus verschiedenen Gründen mit Medikamenten einigermaßen vertraut bin, trotzdem und auch weiterhin, sehr sehr sparsam damit umgehen.
Dies aber natürlich auch unter ganz anderen Bedingungen als bei jemand, der das alles professionell betreibt.

Ich konsultiere übrigens wegen Federvieh grundsätzlich den besten und wohl auch bekanntesten Vogeldoc in Deutschland - für den ich auch päpple, den Dr. Britsch, früher auch den Dr. Bürkle. Einige von Euch dürften ihn oder gar beide kennen - vom Fernsehen her. Und wir sind uns eigentlich recht einig ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#15BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 13:18 
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Ich muss jetzt mal ein paar (evtl. nicht ganz so schlaue) Fragen stellen.

Kann man Wurmbefall am Kot erkennen? Das geht nur wenn das Tier schon ziemlich verwurmt ist oder?

Gibt es Panacur bzw Flubenol also auch in anderer Form als die Paste für Hund und Katze?
Ich habe z.B. noch 3 Packungen Flubenol Paste hier, könnte ich das meinen Wachteln geben falls ein Befall vorhanden ist?

Ich habe noch eine Wurmkur die angeblich komplett natürlich und zuverlässig ist. Ich weiß nicht ob ich den Namen hier nennen darf. Meint ihr sowas macht Sinn? Oder ist das eher rausgeschmissenes Geld?

Ich habe schon relativ oft gelesen das gesunde Tiere keinen bedenklichen Parasitenbefall haben. Vorausgesetzt sie leben einigermaßen artgerecht. Würdet ihr dem zustimmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#16BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 13:41 
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Bei Wachteln kannst Du einen Wurmbefall nicht am Kot erkennen. Es ist nicht wie beim Hund, wo Dich mal ein echter Wurm anlächtelt.

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Grüße von Tina

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#17BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 14:01 
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Der Vogeldoc kann bei einer Kotuntersuchung allerhand sehen und auch bestimmen, auch schon Wurmeier - und wenn man ganz sichergehen will, falls ein Tier krank wirkt, kann man auch gleich auf Bakterien untersuchen lassen. Ist aber nicht ganz billig, macht so ca. 60 Euronen, wenn ich´s richtig im Kopf habe. Eine Kotuntersuchung auf Parasiten allein kostet, wenn ich mich richtig erinnere, ca. 15 €.
Ich persönlich würde grundsätzlich davon abraten, ohne ärztliche Untersuchung und Beratung selbst zu behandeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#18BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 15:29 
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Ich glaube diese "natürlichen" Mittel taugen nicht viel zum Entwurmen. Zumindest bei meinen Tieren hat das noch nie geholfen. Alles ausprobiert, viel Geld losgeworden. Nur chemische Keule hat geholfen. Dafür massig Chemie ins Tier gepumpt mit sämtlichen Nebenwirkungen.
Solange Tiere gesund aussehen, ein glänzendes Fell oder gutes Federkleid haben, gut genährt sind, lebendig und fröhlich erscheinen, denke ich dass der Befall nicht so groß ist, und man mit dem Rest, falls überhaupt vorhanden, durchaus leben kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#19BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 15:34 
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hummel hat geschrieben:
.....
Solange Tiere gesund aussehen, ein glänzendes Fell oder gutes Federkleid haben, gut genährt sind, lebendig und fröhlich erscheinen, denke ich dass der Befall nicht so groß ist, und man mit dem Rest, falls überhaupt vorhanden, durchaus leben kann.


Genauso sehe ich es auch!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#20BeitragVerfasst: 2. Feb 2016 19:26 
Henne
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Interessieren würde mich noch wer bei Luftröhrenwürmern noch auf die Idee kommen würde, Panacur zu verabreichen? Dafür gäbe es das Ivomec. Ich hatte mir vor ein paar Jahren Schopfwachteln geholt aus einer riesengroßen Voliere.natürlich war alles naturnah eingerichtet, einfach nur ein Paradies. Hab die Wachteln längere Zeit beobachtet, ich bin kein Tierarzt und kann vor dem Kauf auch nur aufs äußere der Tiere schauen. Glänzt das Federkleid, wie sieht die Kloake, Schnabel, Krallen etc. aus. Schien alles soweit in Ordnung zu sein. Auf dem Nachhauseweg nahm ich zwischendurch ein Niesen wahr. Naja, fuhr dann auf direktem Weg zum Tierarzt. Der machte eine Bakterielle tupferprobe. Da waren sie, die Luftrörenwürmer. Dann wurde Ivomec gespritzt.

Schlussendlich soll es jeder selbst entscheiden was er macht oder auch nicht macht.
Ich jedenfalls werde so weiterfahren, 2x im Jahr mit der Sammelkotprobe. Und wenn auch nur ein geringer Befall da ist, werde ich sie weiterhin mit der Panacur Suspersion entwurmen.
Nicht erst dann wenn sie geschwächt sind und Kokzidien etc. hochgradig zum Vorschein kommen. Das stets auf Sauberkeit geachtet werden muss, ist selbstverständlich. Aber eine Schnecke, Fliege,Spinne schaut sich vorher auch nicht die Sauberkeit im Stall an und sucht dann das weite. Aber wie gesagt, jeder so wie er es für richtig hält. Ich hab mittlerweile gelernt, wo ich meine Tiere und BE herbekomme mit gutem Gewissen.

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