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 Betreff des Beitrags: Entwurmung Flubenol
#1BeitragVerfasst: 28. Jan 2016 12:08 
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Hallo,

ich habe eben mit der Kleintierklinik telefoniert um zu fragen, wie ich meine Wachteln entwurmen kann. Die haben dort kein geeignetes Mittel für Nutzgeflügel vorhanden, haben aber gesagt es gäbe ein Mittel namens "Flubenol", das für Nutztiere und auch für Kleintiere zugelassen sei. Sie haben es nur für Katzen& Hunde vorrätig, das für Geflügel bestellen sie auch nicht, das sind wohl Großpackungen.
Jetzt meinte die Arzthelferin, dass es vermutlich ginge, die Paste für Katzen den Wachteln in ganz niedriger Dosierung mit Wasser verdünnt direkt in den Schnabel zu geben. Sie spricht das mit der Tierärztin ab und meldet sich nochmal.

Geht das wohl??
Mir kommt das etwas komisch vor, gerade mit der Dosieung. Ich traue mir durchaus zu es den Wachteln direkt einzuflößen (sind ja nur 3 Stück) aber ich möchte schon sicher sein, dass der Tierarzt genau prüft, ob es echt der gleiche Wirkstoff ist
Andererseits wäre es super, dass sie es direkt vorrätig haben, ich weiß nicht, wie ich sonst an geeignetes Wurmmittel für Wachteln kommen soll


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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#2BeitragVerfasst: 29. Jan 2016 07:45 
Henne
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Ruf doch mal bei Dr. Pieper in Leverkusen an, frage nach und besorg dir dann das geeignete Mittel über deinen TA.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#3BeitragVerfasst: 30. Jan 2016 20:14 
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Bertha und Frieda hat geschrieben:
Hallo,

ich habe eben mit der Kleintierklinik telefoniert um zu fragen, wie ich meine Wachteln entwurmen kann. Die haben dort kein geeignetes Mittel für Nutzgeflügel vorhanden, haben aber gesagt es gäbe ein Mittel namens "Flubenol", das für Nutztiere und auch für Kleintiere zugelassen sei. Sie haben es nur für Katzen& Hunde vorrätig, das für Geflügel bestellen sie auch nicht, das sind wohl Großpackungen.
Jetzt meinte die Arzthelferin, dass es vermutlich ginge, die Paste für Katzen den Wachteln in ganz niedriger Dosierung mit Wasser verdünnt direkt in den Schnabel zu geben. Sie spricht das mit der Tierärztin ab und meldet sich nochmal.

Geht das wohl??
Mir kommt das etwas komisch vor, gerade mit der Dosieung. Ich traue mir durchaus zu es den Wachteln direkt einzuflößen (sind ja nur 3 Stück) aber ich möchte schon sicher sein, dass der Tierarzt genau prüft, ob es echt der gleiche Wirkstoff ist
Andererseits wäre es super, dass sie es direkt vorrätig haben, ich weiß nicht, wie ich sonst an geeignetes Wurmmittel für Wachteln kommen soll


Wie stellt sie sich das denn vor!? Bei den Katzen braucht es bei der Paste ja nur einen Teilsrich je nach Kg. Und 5% wird das für Katzen und Hunde auch nicht sein.

Darum das 5% da man keine Wartezeit auf die Eier hat.
Kennst du einen Geflügel Verein in deiner Nähe? Die teilen sich die grosspackungen auch manchmal unter sich auf oder wissen bei welchem TA man es bekommt.
Was für Parasiten haben sie denn ? Ansonsten gäbe es noch das Panacur, aber nicht die Paste!

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#4BeitragVerfasst: 30. Jan 2016 21:47 
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... und mein Senf doch auch noch dazu ...

Bei Geflügel würde ich zwar auch das Flubendazol bevorzugen, weil es sehr gut verträglich ist und kaum resorbiert wird, besser jedenfalls als Panacur(Fenbendazol) - Sorry, Karnikel!
Aber trotzem - nicht ohne untersuchte Kotprobe und Verordnung und Dosierung vom Doc. Man sollte eigentlich niemals mit Kanonen auf Spatzen oder noch schlimmer - auf gar nicht Vorhandenes schießen ... Resistente haben wir doch schon genug ...
Aber eigentlich wollte ich hier ja auch gar nix schreiben ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#5BeitragVerfasst: 31. Jan 2016 10:47 
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mupfel hat geschrieben:
... und mein Senf doch auch noch dazu ...

Bei Geflügel würde ich zwar auch das Flubendazol bevorzugen, weil es sehr gut verträglich ist und kaum resorbiert wird, besser jedenfalls als Panacur(Fenbendazol) - Sorry, Karnikel!
Aber trotzem - nicht ohne untersuchte Kotprobe und Verordnung und Dosierung vom Doc. Man sollte eigentlich niemals mit Kanonen auf Spatzen oder noch schlimmer - auf gar nicht Vorhandenes schießen ... Resistente haben wir doch schon genug ...
Aber eigentlich wollte ich hier ja auch gar nix schreiben ...


Könntest du mir das bitte näher erläutern mit dem Fenbendazol ?
Ich mache bei meinen Wachteln zwei mal im Jahr eine Kotprobe und Entwurme sie nicht einfach auf gut Glück. Wenn Sie Endoparasiten haben, dann entwurme ich sie drei Tage lang, jede einzelne mit Panacur. Gegen die gängigsten Parasiten wie, Askardien,Capillaria,Heterakis, Syngamus wirkt es hervorragend. Nach der Gabe von Panacur erfolgt dann die zweit Sammelkotprobe und es sind keine Parasiten mehr zu finden. Dabei ist mir auch noch keine gestorben. Und ich hab hier 4 Jahre alte Wachteln sitzen.
Und Panacur ist zugelassen für Wachteln! Flubendazol würde ich auch bekommen, jedoch nur in der grosspackung für 1000 Hühner.
Ich hatte dieses Thema auch schon mit den Herren aus der Veterinärmedizinischen Parasitologie und waren der gleichen Meinung wie meine drei Tierärzte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#6BeitragVerfasst: 31. Jan 2016 11:13 
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Du hast schon Recht - das Fenbendazol wirkt viel effektiver!
Doch es hat mehr Nebenwirkungen, da es resorbiert wird und ist deshalb ganz allgemein nicht für trächtige Tiere geeignet - was beim Legegeflügel dann eben eine Wartezeit bedeutet.
Bei fliegendem Federvieh ist es zum Beispiel für Gefiederschäden verantwortlich.
Es liegt an meiner Grundeinstellung - bei Vögeln, die auf natürlichem Grund gehalten werden, ist immer eine gewisse Parasitenbesiedelung vorhanden. Deshalb würde ich persönlich nur behandeln, wenn eine Parasitenart wirklich überhand nimmt - und eben nicht prophylaktisch, wie es bei Züchtern und Haltern halt gang und gäbe ist.
Und dazu wäre dann das Flubendazol meistens völlig ausreichend, das keine Nebenwirkungen hat - auch bei etwas zu hoher Dosierung.
Das Fenbendazol würde ich mir für Extemfälle aufsparen - wenn´s wirklich ans Eingemachte geht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#7BeitragVerfasst: 31. Jan 2016 21:50 
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Ganz kurz noch etwas dazu - und wirklich bloß ganz, ganz vorsichtig, weil - ich weiß schon, warum ich eigentlich lieber nichts schreiben wollte!
Ich will keinem TA Kompetenz absprechen! - Aber man sollte nie vergessen, das sie nach den Zahnärzten die am besten verdienende Mediziner sind. Jedenfalls hier in D. Wie es in CH ist, weiß ich nicht so genau.
Aber - was ich über CH ganz sicher weiß, ist, dass ich dort einen Kälbermasthof (den meiner Schwägerin und ihres Mannes) mit Entsetzen erlebt habe - und seither nie mehr Kalbfleisch gegessen habe!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#8BeitragVerfasst: 1. Feb 2016 08:34 
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Karnikel hat geschrieben:
Ich mache bei meinen Wachteln zwei mal im Jahr eine Kotprobe und Entwurme sie nicht einfach auf gut Glück.
.....
Flubendazol würde ich auch bekommen, jedoch nur in der grosspackung für 1000 Hühner.
Ich hatte dieses Thema auch schon mit den Herren aus der Veterinärmedizinischen Parasitologie und waren der gleichen Meinung wie meine drei Tierärzte.


Da ist dann noch was, was ich nicht ganz versteh ...
Wenn Du doch eh eine Kotprobe einreichst, könnten doch Deine Tierärzte Dir das Flubendazol besorgen.
Spricht denn ihrer Meinung was dagegen?
Sie kommen jedenfalls ans Flubendazol und könnten es Dir in der Menge abgeben, die Du brauchst. Dann müsstest Du doch kein 1000-Gebinde abnehmen.
Dass Tiermedikamente in solchen Riesenmengen abgenommen werden müssen, ist - wie so oft - eine ganz fiese Masche der Pharmaindustrie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#9BeitragVerfasst: 1. Feb 2016 09:54 
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Gibt es denn da einen Grnezwert, ab wann man sagt "Entwurmung dringend nötig" und einen bei dem man sagen kann dass man das noch als "normalen Befall" tolerieren kann? Die meisten Tierärzte schießen oft doch mit Kanonen auf Spatzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entwurmung Flubenol
#10BeitragVerfasst: 1. Feb 2016 11:05 
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hummel hat geschrieben:
Gibt es denn da einen Grnezwert, ab wann man sagt "Entwurmung dringend nötig" und einen bei dem man sagen kann dass man das noch als "normalen Befall" tolerieren kann?


Das würde ich schon vermuten, doch habe ich bei Zuchtvögeln/Nutzgeflügel bis jetzt noch keine Erfahrung in dieser Hinsicht.
Bei Wildvögeln kriegt man übermäßigen Endoparasitenbefall manchmal schon dadurch in den Griff, wenn sie keinen Stress (Angst vor Feinden oder Mobbing) mehr haben, gute Nahrung kriegen und vor allem eine möglichst artgerechte Unterbringung (großzügige Volierengröße - auch im Verhältnis zur Insassenanzahl) gesorgt wird.
Zum Teil bleibt gar nichts anderes übrig, als darauf zu hoffen, denn man kriegt manchmal solch übel erkrankte Vögel gebracht, dass sie bei Verabreichung von Panacur z. B. gegen Lungen- oder Luftröhrenwürmern am dadurch gelösten Schleim ersticken würden. Und das klappt auch erstaunlich oft.
Wenn ich mich für Panacur entscheide, muss ich beim Wildvogel damit rechnen, ihn über eine Großgefiedermauser gefangen behalten zu müssen, wenn während der Behandlungszeit gerade Federn angelegt werden. Bei großen Vögeln ist das dann halt ein Jahr mehr. Deshalb überlegt man sich lieber dreimal, ob man wirklich Panacur gibt.

hummel hat geschrieben:
Die meisten Tierärzte schießen oft doch mit Kanonen auf Spatzen.


Oft jedoch auf Wunsch der Tierhalter oder -züchter - oder weil diese nicht kritisch nachfragen: ist das wirklich nötig?.
Und dann sagen TÄ ganz bestimmt nicht "nein", wenn´s da was zu verdienen gibt.
Dabei ist das ja eine noch relativ "harmlose" unnötige Behandlung - da gibt´s viel schlimmere, wie z.B. das noch lange Hinhalten bis zum eigentlich angebrachten Erlösen.
Das meinte ich mit den gut verdienenden Medizinern.

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