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spitzmäuse
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Autor: hummel [ 21. Sep 2015 20:55 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

Dann kann ich wohl einpacken... ich bin an meiner Voliere umgeben von gefühlt hunderten von Mäusen und anderen Vögeln.. und der Sand in der Voliere ist auch ein ganz normaler, kein Vogelsand oder sterilisierter Spielsand.

Autor: Seepferdchen [ 21. Sep 2015 21:06 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

hummel hat geschrieben:
Dann kann ich wohl einpacken... ich bin an meiner Voliere umgeben von gefühlt hunderten von Mäusen und anderen Vögeln.. und der Sand in der Voliere ist auch ein ganz normaler, kein Vogelsand oder sterilisierter Spielsand.


Zum Voliereputzen setze ich eine Staubmaske auf und roh esse ich weder Eier noch die Wachteln.
Damit bin ich auf der sicheren Seite.

Autor: Karnikel [ 22. Sep 2015 08:55 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

Ich wollte hier auf keinen Fall Angst und Schrecken verbreiten! Zu Tode geforchten ist auch gestorben :breitgrins:

Ich kann euch mal erzählen wie ich es geschafft habe die Endoparasiten so weit es geht fern zu halten. Ich schicke zwei Mal im Jahr Sammelkotproben ins Labor und ihr wollt gar nicht wissen was für Endoparasiten bei meinen Wachteln alles schon gefunden wurde.
Seit zwei Jahren musste ich sie jetzt nicht mehr entwurmen da ich ein paar Sachen anders gemacht habe. Und obwohl sie selbst noch Getier fressen was sie finden. Und nicht zu vergessen die Ratte die ich im Stall hatte. ( da hab ich mich auch verrückt gemacht und dachte sogar an die Pest :angst1: ) und trotzdem waren sie immer noch ziemlich Parasiten frei. ( das "ziemlich" darum weil bei jeder Kotprobe ein kleiner Teil an Kokzidien immer vorhanden ist)

Meine Fehler anfangs :
- Gras etc. ausgegraben samt Erde um den Wachteln eine Freude zu machen. Als Dank bekamen sie einen Pilz im Schnabel der sehr hartnäckig war. ( spekuliert wurde da das es an den Ameiseneiern lag)

Seither gibt es weder Gras noch Mutterboden im Wachtelstall. Was ich im Nachhinein dazu sagen muss, ist das im Herbst die Wiese mit Pferdemist gedüngt wird, ab und zu Leinen lose Hunde und Katzen rein scheissen.

Seither nehme ich die Vogelerde von Klaus.

Zu den Mäusen, früher habe ich sie in lebendfallen gefangen bis sich mal zwei Mäuse den Fuß eingeklemmt hatten und so elendig verreckt sind. Seither fange ich sie mit den Schnappfallen.
Wir haben hier auch sehr viele Mäuse. Oben am Wachtelstall ist das Heulager, neben den Wachteln der Pferdestall. Und da bleibt es nun mal nicht aus das sich diese Plagegeister sehr wohl fühlen. Aber auch hier ist es so, wenn man nichts dagegen unternimmt werden es nicht weniger, die holen ihre ganze Verwandtschaft hinter her. Und jetzt wenn es kalt wird noch mehr.
Wenn eine Maus im Wachtelstall ihr Geschäft verrichtet kann es passieren das die Wachteln sich mit diversen Endoparasiten anstecken wenn sie in die Kacke picken.KÖNNTE!!!
In meinem Futterlager stehen Tonnen in dem ich das Wachtelfutter lagere. Einmal machte ich ne Tonne auf, wollte noch kurz den Futertrog holen und schon saß eine Maus im Futter. Dumm sind sie ja nicht die kleinen grauen Pelze.

Autor: hummel [ 22. Sep 2015 13:51 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

Meine bekommen auch Kräutertöpfe mit Erde. Schluck...
Noch könnte ich meinen Sand aus der Voliere auch wieder rausschaufeln. Wollte eigentlich Buchenhack rein, aber das wird mir zu schnell feucht. Ich dachte Sand leitet Feuchtigkeit am besten nach unten wieder ab. Ist aber Sand von einem großen Sandberg, also nicht frei von Mäuse-Pferde- und Bussardbesuchen. Optisch sauber, klinisch sicherlich nicht.

Autor: Flummi [ 22. Sep 2015 18:29 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

Ich sag mal so: man darf auch nicht allzu vorsichtig sein.
Misten tue ich auch mit Atemmaske, weil das Streu echt auf die Pumpe gehen kann.ich meinte nur das wenn man sieht das da weiße Fäden im Ei sind, dann weiß man das da was nicht stimmt.

Autor: hummel [ 22. Sep 2015 19:56 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

ich kenne diese weißen Fäden im Fleisch von Fischen. ... bäääh, .... :hui:

Autor: Seepferdchen [ 23. Sep 2015 07:09 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

hummel hat geschrieben:
Meine bekommen auch Kräutertöpfe mit Erde. Schluck...
Noch könnte ich meinen Sand aus der Voliere auch wieder rausschaufeln. Wollte eigentlich Buchenhack rein, aber das wird mir zu schnell feucht. Ich dachte Sand leitet Feuchtigkeit am besten nach unten wieder ab. Ist aber Sand von einem großen Sandberg, also nicht frei von Mäuse-Pferde- und Bussardbesuchen. Optisch sauber, klinisch sicherlich nicht.


Sand habe ich in der unteren Etage und er ist immer schön Trocken. Die Voliere steht auf einem Hügel und es Regnet nie rein. Für mich die beste Variante.
Die oberen Etagen haben Heu und Einstreu, dort bauen sie auch gern Nester.

Autor: Karnikel [ 23. Sep 2015 09:00 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

Flummi hat geschrieben:
Ich sag mal so: man darf auch nicht allzu vorsichtig sein.
Misten tue ich auch mit Atemmaske, weil das Streu echt auf die Pumpe gehen kann.ich meinte nur das wenn man sieht das da weiße Fäden im Ei sind, dann weiß man das da was nicht stimmt.


Das stimmt, das man nicht allzu Vorsicht sein darf. Meine bekommen auch Kräutertöpfe.
Das allerwichtigste ist die Wachteln trocken und sauber zu halten. Und ihnen nicht extra noch Schnecken,Regenwürmer usw. anbietet.
Ich kenne hier einen Goldgräber der Wärmelampen aufstellt um die Feuchtigkeit zu trocknen.
Dicker einstreuen und mehr misten wäre da die schlauere Variante, aber eben......

Aber wenn man die Würmer erst im Ei findet und erst dann merkt das was nicht stimmt ist das auch nicht Sinn der Sache. 1. dreht das demjenigen den Magen um der das sehen muss. Und 2. sind die Wachteln nach so einem hochgradigen Wurmbefall dermaßen geschwächt das noch viele andere Bakterien und Endoparasiten etc. dazu kommen können.Meist reicht dann das entwurmen alleine nicht mehr aus.

Autor: Wurli [ 23. Sep 2015 09:52 ]
Betreff des Beitrags: Re: spitzmäuse

Ein Wunder das die Tiere mit so nem Befall noch leben...

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