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 Betreff des Beitrags: Kürzel - Gencodes
#1BeitragVerfasst: 21. Aug 2013 07:58 
Admina
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Symbole der Farbgene der Japanischen Legewachtel

(+ = nicht mutiertes Gen, es gehört zur Ausbildung der Wildfarbe)
(o = kein Gen vorhanden)

Reihenfolge:
Symbole = Genotyp -- Phänotyp

1. rezessiv vererbende Gene
1.1. Rotkopf (mit Wildfarbig verpaart)
e(rh)/e(rh) = Rotkopf reinerbig -- Rotkopf
e(rh)/e+ = Rotkopf mischerbig -- Wildfarbig
e+/ e+ = Wildfarbig

1.2. Weiß (reinweiß - beliebig verpaart, Entstehung von Hellschecken nicht ausgeschlossen)
wh/ wh = Weiß reinerbig
wh/ Wh+ = Farbig mischerbig
Wh+/ Wh+ = Farbig

1.3. Rezessives Silber (mit Wildfarbig) - (bei uns vorhanden? nicht ausgeschlossen)
rs/ rs = Silber reinerbig
rs/ Rs+ = Silber mischerbig – Wildfarbig ?
Rs+/ Rs+ = Wildfarbig

1.4. Zimt (mit Wildfarbig) (vererbt geschlechtsgebunden)
cin/ cin = Zimt reinerbiger Hahn -- Zimt
cin/ Cin+ = Zimt mischerbiger Hahn -- Farbig,
cin/ o = Zimt reinerbige Henne (Gen sitzt auf X-Chromosomen, Henne hat nur ein solches)

2. Dominant vererbende Gene
Offensichtlich vererben alle dominant vererbenden Gene bei den Legewachteln nur kodominant, also unvollständig dominant. Es unterscheiden sich die Inhaber von zwei Genen von denen mit einem Gen. Beispiele: Gold und Goldsprenkel - Tenebrosus und Dunkelbraun – also immer reinerbig und mischerbig.

2.1. Tenebrosus (mit Wildfarbig)
T/ T = Tenebrosus reinerbig (schwarzes Küken mit schwarzen Beinen)
T/ t+ = mischerbiges Tenebrosus –Dunkelbraun mit hellen Füßen und hellen Federkielen
t+/ t+ = wildfarbig

2.2. Gelb und Gold sitzen an der gleichen Stelle in einem Chromosomen und können sich nur ersetzen oder als Mischerbige zusammen auftreten, das nennt man multiple Allele. Mäuse und Kaninchenzüchter werden das kennen, da sitzen ganze Reihen von Genen auf einem Platz, deshalb ist dort bei einer Reihe von Farben die Vererbung leichter zu erkennen. – Bei unseren Wachteln gibt es das nur noch bei Zimt und Albino, hat da wenig Bedeutung, da es kaum Albinos gibt. Als Symbol nehmen wir hier Y für Gelb (yellow) und YF für Gold/Goldsprenkel (yellow fawn). y+ ist dann das Symbol für die Ausbildung dieses Gens bei der Wildfarbe.

Y/ Y = reinerbig Gelb
Y/ YF = mischerbig Gelb und Gold
Y/ y+ = mischerbig Gelb
YF/ YF = reinerbig Gold
YF/ y+ = Goldsprenkel (auch Isabell)

2.3. Die Feen: Falb-Fee und Perl-Fee sind zwei ähnliche Mutationen, die erst 2012 eine größere Verbreitung fanden und wissenschaftlich noch nicht beschrieben sind. Schneewachteln sind reinerbige Perl-Feen nach dieser Definition und auch bei den Virginia-Wachteln gibt es mit Snow Flake eine parallele Mutation zur etwa gleichen Zeit.

F/ F = reinerbige Falb-Fee -- Falb-Fee
F/ f+ = mischerbige Falb-Fee -- Falb-Fee
f+/ f+ = Wildfarbig


P/ P = reinernige Perl-Fee -- sehr helle Perl-Fee
P/ p+ = mischerbige Perl-Fee -- attraktive Perl-Fee
p+/ p+ = Wildfarbig

PT/ PT = reinerbige Grau-Fee -- Grau-Fee
PT/ p+t+ = mischerbige Grau-Fee -- Grau-Fee
PT/ Pt+ = mischerbige Grau-Fee -- Grau-Fee
PT/ pt+ = mischerbige Grau-Fee -- Grau-Fee
(und weitere Mischerbige)

2.4. Dominantes Silber (mit Wildfarbig). Dieses dominante Silber könnte auf die Silbernen passen, die bei Sawax beschrieben und abgebildet sind. Das ist aber nur eine Vermutung.

B/ B = reinerbig Silber – Hell-Silber
B/ b+ = mischerbig – Silber-Wildfarbig
b+/ b+ = Wildfarbig

3. Kombinationen nennt man Farben, bei denen mehr als ein mutiertes (verändertes ) Gen vorhanden ist.
cin erh/cin erh = Rotkopf-Zimt Hahn reinerbig
cin erh/o erh = Rotkopf-Zimt Henne reinerbig
alle Zimt-Hennen sind in Bezug auf Zimt reinerbig. Anstelle Rotkopf erh kann man auch T, YF und andere einsetzen, es entstehen Tenebrosus-Zimt, Gold-Zimt usw.
(weitere Beispiele bei Bedarf später!)

4. Zusätzliche allgemein wirkende Gene
Alle vorhandenen Farben von 1. bis 3. können zusätzliche Gene haben.
4.1.Scheckenzeichungen, alle möglichen Schecken vererben rezessiv und können auch kombiniert werden:
wb = Weißbrust
cr = Weißkopf
wp = Weißschwingig
bi = Weißbärtig

4.2. Die letalen Faktoren
Dilute ist ein dominant vererbender Verdünnungsfaktor, der bei allen Farbschlägen vorkommen kann und auch jede Farbe aufhellt. Reinerbig wirkt es letal (tödlich). Alle Reinerbigen sterben im Ei ab, vereinzelt können sie aufwachsen, sind dann meist unfruchtbar.
Auch bei Gelb und Silber wurden Letalfaktoren beschrieben. Diese Letalität kann sich aber auch im Laufe der Jahrzehnte ändern. Wenn die Züchter Gelber oder Silberner aber feststellen, dass bei der Brut außer normalen Verlusten ein Viertel im Ei abstirbt, besteht der Verdacht, dass ein Letal-Faktor im Spiel ist.

Dil/ Dil = reinerbig letal - sterben ab
Dil/ dil+ = mischerbig Wildfarbig - Wildfarbig
dil+/ dil+ = reinerbig Wildfarbig - Wildfarbig

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